Jahresbericht

 

Zum 31. Dezember 2018 bestand die Freiwillige Feuerwehr Mainaschaff aus 13 Frauen, 47 Männer und 12 Jugendliche in der Jugendfeuerwehr. Alles zusammen sind das 72 aktive Mitglieder zwischen 12 und 65 Jahre die auch im vergangenen Jahr wieder an 365 Tagen rund um die Uhr zu Einsätzen ausrückte um dem in Not geratenen Bürger zu helfen.Ein aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Mainaschaff kannte auch 2018 keinen Feierabend oder Dienstschluss. Was sich im ersten Moment vielleicht heroisch anmuten lässt, kann unter Umständen zu einem echten Problem werden. Bei den ständig steigenden Einsatzzahlen, gerade im First Responder Bereich, wenn der Funkmeldeempfänger zum dritten Mal am Tag Alarm schlägt, kann man schon mal an seinem selbstgewählten Hobby zweifeln. Man darf nicht vergessen, dass alle Mitglieder der Feuerwehr in der Regel noch einer 40 Stunden Arbeitswoche nachgehen und die „Feuerwehr“ in der Regel als Freizeitbeschäftigung betreiben wird.

Unverständlich ist es für mich, wenn es dann auch noch Feuerwehren gibt, deren einziges Bestreben es manchmal zu sein erscheint, ihre eigenen Einsatzzahlen künstlich in die Höhe treiben umso ihre Notwendigkeit und Schlagkräftigkeit besonders herauszustellen. Ich finde es auch Bedenklich wenn aus Feuerwehrgerätehäusern plötzlich auch noch Feuerwachen werden, und der Bürger zurecht vermutet, dass es sich hier um Hauptamtliche und bezahlte Kräfte handelt die für ihren Job ja bezahlt werden. Die Hemmschwelle wegen einer Lappalie die Feuerwehr anzurufen sinkt dadurch immer weiter und der Griff zum Handy ist dann nicht mehr weit. Immer wieder werden wir von Bürger angesprochen, ob wir den keine Berufsfeuerwehr seien.

Nein sind wir nicht – wir machen, dass alles ehrenamtlich und freiwillig. Und darauf können wir stolz sein.

Jedes einzelne aktive Mitglied in einer Freiwilligen Feuerwehr ist so unglaublich wertvoll für uns und die moderne Gesellschaft geworden. Leider wird es auch für uns immer schwieriger Menschen für unsere Sache zu begeistern. Ich denke sehr oft, dass es für Außenstehende eher abschreckend sein muss, wenn er über die Höhe und die Art der Einsätze aus der Presse lesen muss, sodass es für viele erst gar nicht in Frage kommt zur Freiwilligen Feuerwehr zu gehen.

Unser höchstes Gut sind nicht unsere tollen Fahrzeuge und Einsatzausrüstung - sondern der Mensch in der Feuerwehr und dafür müssen wir uns heute und in Zukunft stark machen. Deshalb freut es mich besonders, dass wir gerade im letzten Jahr eine regelrechten Eintrittswelle verzeichnen konnten. Gleich zehn neue Frauen und Männer haben den Weg zur Feuerwehr gefunden. Entweder über ihre Partner die schon lange Zeit aktiv sind oder sie kamen aus einem andere Vereine bzw. Gruppierungen im Ort. Besonders die Messdiener und Pfadfinder sind hier zu nennen die uns wirklich voller Hoffnung in die Zukunft blicken lassen. Ich denke in beiden Gruppierungen gibt es Menschen die aus dem gleichem Holz geschnitzt sind wie wir.

Die meisten von den Neuen haben bereits im Herbst mit der Modularen Trupp Ausbildung kurz MTA begonnen und werden sie im Frühjahr 2019 abschließen. Besonders zu erwähnen sei hier Kerstin Johannsen die als erfahrenste Teilnehmerin die Truppe immer beisammenhält und darauf achtet das auch alle pünktlich sind und ordentlich daher kommen.

Doch nicht nur unsere neuen Mitglieder müssen sich Ausbilden, nein Aus- und Fortbildung gab es auch 2018 wieder für uns alle und das wird auch so bleiben so lange es die Feuerwehr gibt.

Im Berichtsjahr wurden folgende Lehrgänge von unseren Mitgliedern besucht:

Atemschutzgeräteträger:                                    Alex Dungs und Nick Lotz

Pumpenseminar:                                                Christian Dorn

Tagesseminar VU Bus und LKW Unfälle:          Alex Reuter, Sauer Simon und Raphael Debes

Absturzsicherungslehrgang in Kleinostheim:    Christian Dorn

First Responder:                                                 Milena Wolf, Kaleb Kempf

Übungszug der Deutschen Bahn:                      Simon Sauer, Alex Reuter

MTA in Vollzeit Feuerwehr Aschaffenburg:        Jan Schade

Seminar Flachwasserboote:                              Daniela Wolff, Melanie Perry, Alex Reuter, Simon Sauer und Jens Wolff

Aufbaulehrgang Bootsführer:                            Benjamin Männche wurde leider abgesagt.

Aufbaulehrgang Führungskräfte Technische Hilfeleistung in Würzburg:     Marian Bauer

Diverse MTA Zusatzmodule:                              Milena Wolf, Katharina Janske, Kaleb Kempf

Seminar Oslo Methode:                                     Christoph Schöffel. Riccardo Martino

Beginn der MTA wie bereits erwähnt:                Kerstin Johannsen. Julia Roos, Noah Kunkel, Julian Dirnhofer, Felix Schmitt und Kathrin Jörg

Drei Ausbildungsabschnitte 2018 möchte ich hierbei kurz hervorheben. Zum einen die Mobile Übungsanlage Binnengewässer bei der Riccardo Martino für zwei Tage am 11. und 12. Oktober zur Ausbildung in Mannheim war: Das Übungsschiff ist ein grenzüberschreitendes modernes Ausbildungszentrum, welches auf die Taktik und Technik zur Gefahrenabwehr auf Binnenwasserstraßen wie z.B. Schiffshavarien, chemische Risiken im Rahmen des Gefahrgütertransports, Schiffsbrände spezialisiert ist. Zum anderen das Tunnelbrandbekämpfungsseminar in der Schweiz. Matthias Zschirpe war dazu eine Woche vom 29.10. bis 02.11.2018 in der Internationale Fire Academy in Balsthal zu Gast. Zusammen mit weiteren Feuerwehrleuten aus dem Landkreis wurden Übungen in der rieseigen Tunnelanlage unter schwierigsten Bedienungen geübt und anschließend besprochen. Als Spezialist für die Tunnelbrandbekämpfung hat er sich jetzt bei uns einen Namen gemacht.

Erstmals in der Geschichte der Feuerwehr Mainaschaff wurde 2018 ein eigner Drehleitermaschinisten Lehrgang auf Initiative von Christoph Schöffel durchgeführt. Unter seiner Leitung konnten die Teilnehmer Alexandra Reuter, Riccardo Martino Tim Langrock und Benjamin Männche ihre Prüfung unter den Augen von KBM Thilo Happ ablegen. Unsere Hausinterne Ausbildung wurde wie in den Jahren zuvor mit großem Elan von unseren eigenen Leuten betrieben. Fremdausbilder wurden von Joachim Taupp eingeladen und so konnten über das Jahr verteilt 34 Ausbildungstermine angeboten werden.

Zurück zu den Zahlen und Fakten:

Aufgegliedert in die einzelnen Bereiche, sieht die Statistik für 2018 folgendermaßen aus:

                                                 2018           2017           2016

Brandeinsätze:                        24               20               22

THL:                                          74               95               117

First Responder:                     54               42               46

                                                

Fehlalarme:                              17               5                  17

                   

Gesamt                                    169             162             202

Bei den 169 Einsätzen wurden 5 Personen gerettet, für 8 Personen kam auch unsere Hilfe zu spät.

Bei den Einsätzen 2018 wurde von 1206 Feuerwehrdienstleistenden 1483 Stunden geleistet. Der Frauenanteil in der aktiven Wehr liegt bei über 20 Prozent und in der Jugend sogar bei 50 Prozent.

Der Altersdurchschnitt in der aktiven Wehr liegt bei 36 Jahren.

Größere nennenswerte Einsätze waren der Großbrand in Stockstadt am Ostersonntag sowie das Sturmtief Fabienne am 23.09.2018. 14 Einsätze leisteten wir in unseren Nachbargemeinden. Davon 7 in Kleinostheim, 1 in Aschaffenburg, einmal Alzenau mit dem Löschzug 12 zur Gebietsabdeckung während der Waldbrandserie, in Aschaffenburg Obernau waren wir mit der DLK fünf Stunden ebenfalls bei den Unwetterchäden von Sturmtief Fabienne im Einsatz. 3-mal halfen wir unseren Kameraden aus Stockstadt aus der Patsche und einmal, wieder mit dem LZ 12, in Haibach am 26. Oktober bei einem ausgedehnten Zimmerbrand.

Die in Bayern eingeführte Rauchmelder Pflicht und das Ende der Übergangsfrist in Bestandgebäuden zum1. Januar 2018 macht sich auch bei der Feuerwehr bemerkbar. Zum einen kommt es vor, dass ein sogenannter Heimrauchmelder ohne Grund Alarm schlägt und für einen Feuerwehreinsatz sorgt und zum anderen ist die Häufigkeit von verherenden Zimmer- und Wohnungsbränden rückläufig. Neueste Studie aus Schottland haben allerdings festgestellt, dass bei Kinder die Schlafen der Alarm Ton häufig keine Wirkung zeigt. Schuld ist wohl der Piepton mit einer Frequenz von 3 bis 4 kHz den zwei Drittel der Kinder einfach überhören. Neue Melder die zusammen mit der Universität von Dundee und der örtlichen Feuerwehr entwickelt werden, sollen mit einer Frequenz von 520 Hz funktionieren und zusätzlich eine Sprachansage abspielen. Wir sind gespannt was die Forschung hier zeigen wird.

Fünf Mal wurde unsere Hilfe 2018 auf dem Gewässer benötigt. Dabei haben unsere Boote zusammen 340 Minuten reine Einsatzzeit auf dem Main bzw. im Mainparksee verbracht.

Stichwort Boot. Nach fünfmonatiger Bauzeit konnte der Arbeitskreis MZB mit Annette Wolf, Jürgen Abt, Joachim Taupp und Matthias Grimm unser neues Mehrzweckboot am 27. Juli 2018 in heimische Gewässer überführen. Die Vorausgegangene Einweisung und Überprüfung aller Positionen, einen Tag zuvor in der Werft in Kellmünz, schloss sich die erste Probefahrt auf dem Bodensee an. Alle Geräte und Ausstattungen funktionierten einwandfrei. Kleinigkeiten wurden sofort durch die Firma Barro vor Ort behoben. Am 13. Oktober erfolgte dann die offizielle Indienststellung sowie die Segnung durch unserer beiden Ortsgeistlichen Katharina Wagner und Georg Klar. Die Taufe wurde durch die Gattin unseres 1. Bürgermeister Monika Engler bravurös vollzogen. Nur gut das wir es einen Abend zuvor getestete hatten. Das neue Mehrzweckboot macht seinem Namen alle Ehre erhöht unsere Schlagkraft auf den Gewässern rund um Mainaschaff immens. Planungen für das kommende Jahr sehen vor, dass neue Boot künftig von April bis September fest in den Main zulegen. Die Ausrücke- und Eingreifzeiten könnten dann noch weiter verkürzt werden. Auch wäre der Aufwand für Ausbildungs- und Übungsfahrten dann nicht mehr so groß.

Zusammen und fast unbemerkt mit der Bootseinweihung wurde unsere neue Hubarbeitsbühne L12i in Dienst gestellt. Das Gerät ersetzte eine gebrauchte Hubameise aus dem Jahr 1996.

Am 22. Juli nahmen wir am historischen Festumzug zum 150 jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Großostheim teil. Am Vormittag hatte man noch den Preis für die schönste Staffel beim alljährlichen TSG Lauf gewonnen. Kaleb Kempf, Christian Dorn, Jan Schade und Matthias Grimm liefen die Strecke in voller Ausrüstung inkl. Atemschutzgeräte.

Seit ziemlich genau Mitte des Jahres sind wir Mitglied im Atemschutzpool Goldbach. Zusammen mit anderen Wehren aus dem Landkreis konnte man eine sinnvolle interkommunale Zusammenarbeit realisieren. Als großer Befürworter dieser Einrichtung können wir bis zum heutigen Tag nur positives darüber berichten und den Goldbacher Kollegen ein großes Lob aussprechen. Sei es von der Planung, Durchführung bis zur Einrichtung. Auch der neue Leiter Atemschutz Benjamin Männche und sein Stellvertreter Sören Sauer können von einem reibungslosen Ablauf erzählen. Wir hoffen, dass sich noch mehrere Gemeinden dieser zweckmäßigen Gemeinschaft anschließen. Ein herzliches Dankschön möchte ich an dieser Stelle an die beiden ehemaligen Atemschutzgerätewarte Marco Thienes und Stephan Kiefer aussprechen. Seit sechseinhalb Jahren haben sich die beiden vorbildlich um die sensible und bereits in die Jahre gekommene Atemschutzausrüstung gekümmert. Auch waren beiden beim Wechsel zum Atemschutzpool Goldbach hin unterstützend tätig und haben ihr Fachwissen mit eingebracht. Jeder Atemschutzgeräteträger konnte sich immer auf ein voll einsatzbereites und geprüftes Gerät verlassen. Im Anschluss möchte ich deshalb kurz die Gelegenheit nutzen und kleines Präsent übergeben.

Weiter möchte ich an dieser Stelle Attila Hahne danken, der seit über drei Jahren die First Responder Gruppe geleitet hat. In diesen drei Jahren wurden 153 Einsätze zur schnellen medizinischen Hilfe gefahren. Im Berichtsjahr alleine die Rekordzahl von 54 Einsätze. Am 2. Februar 2018 mussten die First Responder sogar unser Vorstand versorgen, der sich mit einer Kettensäge im Bein verletzt hatte. Gott sei Dank war die Verletzung nicht ganz so dramatisch wie zunächst befürchtet. Das schlimmste an der Sache war wohl eher, dass der anwesende Notarzt die gute Schnittschutzhose aufschneiden musste.

Der neue Leiter der Gruppe Marian Bauer und sein Vertreter Raphael Debes können in diesem Jahr auf eine zwanzigjährige Geschichte zurück blicken.

Was 1999 noch ein Politikum war und für die Rettungsdienste als Konkurrenz gesehen wurde, ist heute selbstverständlich. Das zeigen auch die Einsatzzahlen. So gab es im ersten Jahre überhaupt keinen Einsatz. Dann war es jahrelang einstellig und heute ist ein Einsatz in der Woche im Durchschnitt völlig normal. Ich appelliere hier an die Verantwortlichen in den verschiedenen Gremien zur Alarmierungsplanung, dass hier die Grenze erreicht ist. Mehr Einsätze im Bereich First Responder ist nicht leistbar. Wir sind jeder Zeit bereit Hilfe zu leisten aber zu eingerissenen Fingernägel und unklare Bauchschmerzen seit drei Tagen kommen auch wir nachts um drei äußerst ungern.

Die digitale Alarmierung kommt nach neuesten Erkenntnissen wohl erst im Laufe des Jahres 2020 auf uns zu. Nichts desto trotz haben wir bereits seit einigen Jahren ein sehr stabiles zusätzliches Alarmierungssystem was immer weiter ausgebaut wird. Hier ist unsere EDV Gruppe immer up to Date. In Zeiten des Smartphones sind die Möglichkeiten nahezu unbegrenzt. 42 aktive Feuerwehrleute werden derzeit bei jedem Einsatz nahezu synchron mit zusätzlichen Informationen versorgt, auch können sie parallel Rückmeldung über ihre Teilnahme am Einsatz geben. Ich denke das ist die Zukunft und Danke an dieser Stelle den dreien von der Zentrale Riccardo, Tim und Raphael. Ein weiterer Punkt zum Elektronische Datenverarbeitung ist sicherlich auch unser Auftritt im Internet und in den sozialen Medien. Hier kümmern sich Tim Langrock und Daniela Wolff um die Aktualität in der virtuellen Welt. Vielen Dank auch an Euch beiden für euer zusätzliches Engagement.

Zusammen mit dem Ordnungsamt der Gemeinde wurde auch 2018 wieder in verschiedenen Objekten im Ortsgebiet eine Feuerbeschau durchgeführt. Dabei kamen 11 Stunden zusammen.

Der Anfang 2017 gegründete Arbeitskreise Fahrzeugbeschaffung mit Michael Gentil, Benjamin Männche, Marian Bauer, Felix Stöhr, Christoph Schöffel und Matthias Grimm beschäftigen sich derzeit mit dem Ingenieursbüro IBG aus Nürnberg. Die Firma hat Ende des Jahres von uns das Pflichtenheft erhalten und prüft derzeit die Rechtslage sowie die Vergabekriterien. Seit Oktober 2018 dürfen Ausschreibungen nur noch digital veröffentlicht werden. Wir sind sehr zuversichtlich, daß wir im kommenden Frühjahr die Ausschreibung durchführen können und dann die einzelnen Firmen feststehen.

Die Brandschutzerziehung der drei 3. Klassen wurde wieder in gewohnter Weise durch Markus Kiefer jeweils vormittags im Feuerwehrgerätehaus durchgeführt. Ebenso wurden eine Schulräumungsübung für die knapp 500 Schüler der Ascapha Schule abgehalten sowie die Kindergärten besucht. Das Schaumübungsset hatte an sieben Abenden andere Feuerwehren aus dem Landkreis hier bei uns zu Gast. Diesmal ohne Feuermeldung.

1326 reine Einsatzkilometer legten alle unsere Feuerwehrfahrzeuge im Berichtsjahr zurück. Wie in einer kleinen Spedition mussten sich unsere Gerätewarte Edgar Helbig, Felix Stöhr, Benjamin Männche und Sandra Gentil um die ständige Einsatzbereitschaft der insgesamt sieben Fahrzeuge, zwei Boot und mittlerweile nur noch einem Anhänger und deren Beladung kümmern. Der Schaum Wasserwerfer Anhänger wurde aus Altersgründen und wegen nicht mehr rentablen Reparaturen 2018 außer Dienst genommen.

Auch dafür wieder vielen herzlichen Dank an das Team der Gerätewarte für euer Engagement.

Vielen Dank auch an die Bekleidungswarte Holger Keller und Tim Langrock. Im Berichtsjahr wurden keine ausgewöhnlichen Ausrüstungsgegenstände beschafft. Im neuen Jahr wollen wir das Sonderförderprogramm für den 2. Satz Einsatzkleidung für Atemschutzgeräteträger angehen.

Die Feuerwehrführungsmannschaft traf sich zu 6 Sitzungen im Berichtsjahr und plante unter anderem Einsatztaktische Maßnahmen, Beschaffungen, Beförderungen und Besprach sich mit dem Bürgermeister. Neu in diesem Gremium im ist ab 2019 Benjamin Männche der uns künftig unterstützen wird.

Die Jugendfeuerwehr besteht derzeit aus zwölf Jugendlichen und hat seit langer Abstinenz 2018 wieder an einem Zeltlager des Landkreises teilgenommen. Die Jugendwarte Riccardo Martino, Milena Wolf und Simon Sauer können sich nicht über Langeweile beklagen. Florian Guth schied zum 31.12.2018 aus dem Team der Jugendwarte aus persönlichen Gründen aus. Vielen Dank an dieser Stelle auch an dich lieber Florian. Du hast 2016 geholfen die Jugendfeuerwehr aus einer stürmischen Zeit heraus wieder in ruhige Fahrwasser zu bringen.

Die Kinderfeuerwehr die seit dem 1.1.2018 in die Freiwillige Feuerwehr integriert ist besteht derzeit aus vier 4 Kinder und wird von Jürgen Abt, Melanie Perry und Melanie bestens betreut.

Zum Ende des Jahres (fast schon traditionell) wurde der Gemeinderat Mainaschaff wieder mit einem Feuerwehrthema konfrontiert. Diesmal ging es um die Übernahme des MTW aus dem Bestand des KFV. Der KFV wollte das Fahrzeug welches schon seit 1999 in Mainaschaff stationiert ist endgültig abstoßen. Wieder einmal waren wir gezwungen schnell zu reagieren. Glücklicherweise haben sich unser Bürgermeister und der Gemeinderat zur Übernahme des Fahrzeuges entschieden. Ich hoffe inständig, dass das Fahrzeug noch mindestens zwei durchhält um meine Versprechung im Gemeinderat war zu machen dieses Jahr nicht wieder mit einer Neuanschaffung zu kommen. Vielen Dank an dieser Stelle an die Damen und Herren des Gemeinderates sowie an unsere Bürgermeister die sich wie in den Jahren zuvor wieder Beispielhaft hinter ihre Feuerwehr gestellt haben.

Rückblickend betrachtet war auch 2018 für uns alle wieder ein besonderes Jahr mit wirklich vielen Einsätzen und viel zusätzlichem Engagement für die meisten von uns. Unser Ansehen innerhalb der Bevölkerung von Mainaschaff ist glaube ich immer so hoch wie im vergangenen Jahr.

Zum Ende meines Berichtes möchte ich mich wie immer noch bei Euch allen bedanken.

Vielen Dank Euch allen hier. Jeder von Euch hat auch im vergangenen Jahr wieder seinen Teil dazu beigetragen, dass wir heute so positiv auf das abgelaufene Jahr zurückblicken können.

Ein besonderer Dank an unseren 1. Bürgermeister Horst Engler der sich gemeinsam mit den Damen und Herren des Gemeinderat mehr als einmal im vergangenen wieder für die Feuerwehr eingesetzt hat.

Vielen Dank an alle eure Partner und Familien, sie sind sicher oft genug die leittragenden wenn wieder einmal der Melder geht. Danke für euer Verständnis.

Besonderen Dank an meinen Stellvertreter Christoph Schöffel und an die Mitglieder der Führungsmannschaft sowie an die beiden Vereinsvorstände und die gesamte Vorstandschaft für die gute Zusammenarbeit bei allen Angelegenheiten.

Vielen Dank an den Gemeindebauhof und der Gemeindeverwaltung für reibungslose Zusammenarbeit, besonders hier wieder bei meinem Ansprechpartner Udo Weigand.

Besten Dank ergeht auch in diesem Jahr an unseren Kreisbrandmeister Udo Schäffer und an das Team der Kreisbrandinspektion für die gute Kooperation und die allzeit gute Beratung bei fachlichen Angelegenheiten.

Vielen Dank!

Gezeichnet

Matthias Grimm

1. Kommandant Feuerwehr Mainaschaff

Nächste Termine

Fr 30.08.19 | 19:00 Uhr
Grillen
Di 03.09.19 | 19:30 Uhr
First Repsonder
Mi 04.09.19 | 19:30 Uhr
First Repsonder

Intern

Unwetterwarnung für Kreis und Stadt Aschaffenburg :
Es ist zur Zeit keine Warnung aktiv.
Insgesamt sind 0 Warnung(en) aktiv. Weitere Informationen auf https://www.dwd.de
Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 20/08/2019 - 05:09 Uhr